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Im Interview: Alex Terry, der Biedermeier-Präsident

Der ewige Ministerpräsident ohne Volkes gnaden!

Alex Terry - BLAH
Alex Terry

Alex Terry, der derzeitige Ministerpräsident Papyries im großen BLAH Interview. Viele Fragen keine Antworten. Das beeindruckenste am Interview war sicher Terrys sehr einladendes Gästehaus auf seiner Ranch am Meer. Seine Frau läuft immer wieder telefonierend durch die Räume. Es scheint sich um einen Mann am Telefon zu handeln.

BLAH: Herr Terry, Sie sind ja schon seit Mai Ministerpräsident ohne Wahlen laut der geltenden Wahlperioden. Wie erklären Sie sich das?

Alex: Terry: Ich erkläre mir das damit, dass das zuständige Wahlamt offensichtlich unbesetzt, und der eigentlich zuständige Innenminister Stürmer mit seinem Arbeitspensum, das unter diesen Umständen ja auch noch die Leitung des Wahlamtes umfasst, überfordert war.

BLAH: Sie weisen also alle Schuld von sich?

Alex Terry: Woran soll ich denn Schuld sein?

BLAH: Nun, Sie waren sich doch sicher dessen bewusst. Wäre jeder andere nicht freiwillig zurück getreten?

Alex Terry: Ich bin davon ausgegangen, dass das Wahlamt bzw. Herr Stürmer seinen Pflichten nachgehen würde, sobald er dafür Zeit erübrigen kann. Davon konnte ich allerdings das normgerechte Fortführen der Aufgaben unserer Regierung nicht abhängig machen. Also zog ich es vor, der Republik Papyrie zuliebe mein Amt auszuüben.

BLAH: Also völlig uneigennützig? Man sagt Politikern ja gerne auch eine gute Portion "Machtgeilheit" nach.

Alex Terry: Völlig uneigennützig natürlich nicht. Ich bin selbst ein Bürger der Republik Papyrie und habe natürlich als solcher ein eigenes Interesse daran, dass wir eine arbeitende Regierung haben. Und zwar auch dann, wenn die zuständigen Bundesbehörden ihre Pflichten vernachlässigen.

BLAH: Haben Sie dadurch, unter Umständen, auch Ihre Frau ein wenig zu sehr vernachlässigt?

Alex Terry: Da sollt die BLAH! die letzte sein, die sich darüber Sorgen zu machen braucht.

BLAH: Und warum gehen Sie gegen solche Gerüchte gleich mit der Brechstange, also per Anzeige vor?

Alex Terry: Das ist keine Brechstange, sondern das Recht, welches mir der dionysche Rechtsstaat gewährt. Man muss sich, auch in einem offensichtlich mit allen Mitteln geführten Wahlkampf, nicht alles von seinen politischen Gegnern gefallen lassen. In diesem Fall bewegten sich die Äußerungen des Herrn Meyer-Schulz offensichtlich weit unter der Gürtellinie. Da sehe ich es als mein gutes Recht, in dem, mir zur Verfügung stehenden, Rahmen die Durchsetzung von Gerechtigkeit, anzustreben.

BLAH: Bis jetzt ist er sich ja nur des normalen Alkoholkonsums sicher. Der Rest wird ja nur vermutet. Haben Sie Beschwerden in der Lendenregion, Herr Terry?

Alex Terry: kratzt sich kurz im schritt Gelegentlich habe ich einen leichten Muskelkater vom Betriebsfußball mit den Mitarbeitern meines Ministeriums.

BLAH: Wie können wir uns da die Mannschaftsdusche vorstellen?

Alex Terry: kommt ins schwitzen Was ist das denn bitte für eine Frage? Duschköpfe, aus denen Wasser heraus kommt.

BLAH: Sie wissen doch was man allgemein von dionysischen Mannschaftskabinen denkt!

Alex Terry: Keine Sorge es fließt nicht nur Dionka aus unseren Wasserhähnen.

BLAH: Herr Terry, Sie gehen als der wohl biederste Ministerpräsident Papyries in die Geschichte ein. Woran werden sich die Papyrier bei Ihnen wohl am ehesten erinnern? Oder denkt da dann gleich jeder als erstes an Ihre Frau?

Alex Terry: Das müssen Sie die Papyrier fragen. Nicht mich.

BLAH: Da fragen wir dann am besten Ihre Frau, Herr Terry wir danken für das Gespräch!

BLAH meint: Kein wunder dass Terrys Frau fremd geht, bei so einem Langweiler!

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